Datensicherung - welche Möglichkeiten gibt es?

Wie wird Datensicherung durchgeführt?

Für private Personen können und werden die Daten meistens in der Cloud gespeichert. Viele sprechen von der „Cloud“ – aber was ist das eigentlich? Die Cloud, zu Deutsch auch Wolke, ist eine unsichtbare Helferin, die immer bereitsteht und nie ausgeschaltet oder vom Netz genommen wird. Das Cloud-Netzwerk fungiert zwischen Geräten und vernetzt diese gegenseitig. In der Cloud können Dateien und Dokumente sicher aufbewahrt werden und können auf allen verbundenen Geräten abgerufen werden. Daher können die Daten nie verloren gehen, auch wenn man ein Gerät verliert oder es defekt ist.

 

Andere Möglichkeiten der Datensicherungen

Anders als die Datensicherungen in der Cloud, können die Daten auch auf einer Festplatte gespeichert werden. Ob die Datensicherung auf der Festplatte oder der Cloud sinnvoller ist, muss individuell entschieden werden. Der Cloud-Speicher ist bei einzelnen Dateien und der automatischen Synchronisation empfehlenswert. Ein Nachteil einer Cloud kann der dauerhafte Zugriff darauf sein, da die Dateien leichter aus Versehen gelöscht werden können. Eine externe Festplatte bietet in dieser Hinsicht mehr Sicherheit.

Welche Möglichkeiten der Datensicherungen es gibt und welche Chancen und Risiken damit einhergehen, werden im Folgenden näher beleuchtet.

 

Datensicherung auf der HDD Festplatte

Ein mögliches Speichermedium ist die Festplatte. Dabei gibt es zwei unterschiedliche Festplattentypen. Die erste wird Hard Disk Drive (HDD) genannt. Bei der Sicherung auf diesem Festplattentyp werden die Daten durch Magnetisierung auf rotierenden Scheiben gespeichert. Für das Abrufen der Daten ist ein Schreib-/Lesekopf zuständig. Die Anschaffungskosten liegen unter 100 Euro und sind anhängig von der Speicherkapazität.

Durch ihre stoßempfindliche Bauweise kann diese Art von Festplatte öfter als andere Speichermedien zum Ausfall kommen. Es gibt viele Faktoren, di zu einem Datenverlust führen können. Dieser kann einmal durch ein menschliches oder technisches Versagen auftreten oder durch äußere Einflüsse, wie zum Beispiel einem Brand, zustande kommen. Außerdem sind die beweglichen Bauteile anfälliger für Verschleiß. Doch bei einer Speicherplatte kann der Datenverlust relativ leicht rekonstruiert werden, obwohl die Ausfallgefahr im Gegensatz zu einem USB-Stick beispielsweise höher ist.

Trotz der Nachteile ist die HDD das Speichermedium mit dem höchsten Speichervolumen. Sie kann bei aktuellen Modellen bis zu 8 TByte besitzen.

 

Datensicherung auf der SSD Festplatte

Die zweite mögliche Speicherart ist die Solid-State-Drive (SSD). Hierbei werden die Daten im Gegensatz zur HDD auf speziellen Chips gespeichert. Diese Art des Speicherns ist vergleichbar mit einem USB-Stick. Jedoch besitzt ein USB -Stick maximal zwei Chips, wobei in einer SDD mehr Chips verbaut sind. Daher ist das Laufwerk durch die SDD entsprechend schneller und zusätzlich ist ein schneller Schnittstellen Chip eingebaut. Außerdem ist eine SDD in einer Gehäuseform, in der auch eine herkömmliche Festplatte sich befindet, eingebettet.

Dieses elektronische Speichermedium gewährleistet dem User einen schnellen Zugriff zu dem genutzten Gerät. Der robuste Aufbau und die Geräuschlosigkeit hebt sich von anderen Speichermedien ab, wodurch diese bevorzugt wird. Im Vergleich zur HDD ist die SDD spürbar schneller.

Der Nachteil des Speichermediums SDD liegt im Preis. Diese sind im Gegensatz zu HDD-Festplatten vergleichbar teurer. Zusätzlich ist die Rettung der Daten bei einem Verlust teurer als bei HDDs, da diese Rettung sich als deutlich schwieriger erweist. Der Verlust von Daten auf SDDs ist jedoch geringer als bei HDDs, da diese robuster sind. Drohende Fehler oder potentielle Ausfälle kündigen sich im Vorhinein nicht an, wodurch das Problem meistens unerwartet auftritt. Daher wird empfohlen, dieses Medium nicht als Datensicherung zu nutzen, da in den meisten Fällen die Daten bei dem Versuch der Reproduktion nicht wiederhergestellt werden können.

 

Datensicherung RAID

Um mehrere physische Massenspeicher zu organisieren, wird ein Raid-System verwendet. Raid steht dabei für Redundant Array of Independent Disks, zu Deutsch redundante Anordnung unabhängiger Festplatten. Innerhalb dieser Methode werden gleichzeitig mehrere Festplatten verwendet. Je nach Auslegung des Systems können identische Dateien auf verschiedenen Festplatten gesichert werden, um somit die Datensicherheit zu verbessern. Zudem bringt das Raid-System den Vorteil, die Geschwindigkeit zu erhöhen.

Oftmals wird in diesem Zusammenhang auch gerne von einem NAS (Network Attached Storage, d.h. netzwerkgebundener Speicher) gesprochen. Dabei können alle angebundenen Geräte auf das Netzwerk zugreifen. Jedoch ist nicht jedes NAS mit einem Raid System ausgestattet. Da die Sicherung eines Raid Systems oftmals auf mehreren Festplatten erfolgt, kann dies das leistungsstarke NAS verlangsamen. Dies ist dafür nachteilig.

 

Datensicherung NAS

Ein NAS ist ein kleiner Server für jede Art von Dateien. Über ein Netzwerkkabel wird das Gerät mit dem Netzwerk verbunden, was den Zugriff auf die Dateien möglich macht. Abhängig vom Gerät werden verschiedene Funktionen unterstützt.

Diese Art der Sicherung ist ideal für Heimarbeitsplätze und kleine Büros mit mehreren PCs oder Notebooks. NAS bietet die Möglichkeit von jedem Gerät auf Dokumente, Fotos und sonstige Dateien zuzugreifen. Zudem können Programme gemeinsam genutzt werden. Des Weiteren sind diese Systeme gut erschwinglich, kompakt und die Bedienung gestaltet sich einfach. Außerdem sind die Daten sehr gut geschützt

 

Datensicherung bei Kleinmedien und Speicher auf mobilen Geräten

Unter den Begriff „Kleinmedien“ zählen beispielsweise Speicherkarten oder USB-Sticks. Diese stoßunempfindlichen Datentypen weisen nur selten einen Verlust auf, trotzdem kann es zu einem Fehler und einem daraus resultierenden Datenverlust kommen. Die Fehlerquelle liegt meistens in logischen Fehlern oder einem defekten Speichercontroller. Die Datenrettung gestaltet sich bei einem USB-Stick ähnlich schwierig, wie bei einer SDD-Festplatte. Denn USB-Sticks ähneln in der Bauweise einer solchen Festplatte sehr, wodurch die Komplexität des Speichermediums entsteht.

Speicherkarten unterliegen darin dem gleichen Problem. Sie sind zwar sehr kompakt und stoßfest, doch bei einem Datenverlust können die Daten meistens nicht gesichert werden. Trotzdem bieten sie den optimalen Vorteil für Geräte, die man immer mit sich trägt. Handys, Navigationssysteme, Kameras und andere, portable Geräte besitzen immer eine Speicherkarte (Bsp. SD, miniSD, XD Picture, Multimedia Card). Wenn das Gerät jedoch nicht stark beschädigt ist, ist es möglich, die Daten wiederherzustellen.

Zudem können auch die mobilen Geräte einen Schaden haben, wodurch die Daten auf einmal nicht mehr verfügbar sind. In Smartphones und Tablets beispielsweise ist ein Speichermedium eingebaut. Für Spezialisten und Spezialistinnen stellt es kein Problem dar, die Daten wiederherzustellen.

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